Wer 2026 eine Immobilie kauft, schaut oft zuerst auf den Kaufpreis und die Zinsen. Doch die Kaufnebenkosten werden häufig unterschätzt. Sie können bis zu 15% des Kaufpreises ausmachen und müssen in der Regel aus Eigenkapital finanziert werden, da Banken diese ungern 100% mitfinanzieren.
Die drei großen Kostenblöcke
- Grunderwerbsteuer (3,5% – 6,5%)
Variiert je nach Bundesland. Der größte Posten.
- Notar & Grundbuch (~2,0%)
Bundesweit einheitlich geregelt. ca. 1,5% für Notar, 0,5% für Grundbuch.
- Maklerprovision (3,57% – 7,14%)
Oft geteilt zwischen Käufer und Verkäufer ("Bestellerprinzip" bei Miete, bei Kauf oft Parität).
Grunderwerbsteuer 2026 nach Bundesland
| Bundesland | Steuersatz |
|---|---|
| Bayern | 3,5% |
| Sachsen | 3,5% |
| Baden-Württemberg | 5,0% |
| Niedersachsen | 5,0% |
| Nordrhein-Westfalen | 6,5% |
| Schleswig-Holstein | 6,5% |
Beispielrechnung
Für eine Immobilie in NRW (6,5% Steuer) mit einem Kaufpreis von 400.000 €:
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